Teil 2 . Übungsblatt · Alle Prompts sind kopierbar.
Dieses Übungsblatt begleitet den zweiten Tag des KI-Bildungsurlaubs. Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Aufgaben, die im beruflichen Alltag häufig vorkommen: Texte verbessern, Kommunikationssituationen vorbereiten, Bilder auswerten, Übersetzungen prüfen und wiederkehrende Aufgaben in Projekten organisieren.
Da die Inhalte umfangreich sind, sind die einzelnen Übungsblöcke als aufklappbare Bereiche aufgebaut. Öffnen Sie den Abschnitt, den Sie gerade bearbeiten möchten. Prompts können direkt über die Kopier-Schaltfläche übernommen werden.
Text umformulieren und anpassen
Einen schwierigen Text verständlicher machen: In dieser Übung wird ein Cookie-Text analysiert, abschnittsweise verbessert und anschließend in verschiedene Ausgabeformen übertragen.
Analysiere den angehängten Text. Erstelle eine Liste mit schwierigen Begriffen und Formulierungen. Erkläre jeden Begriff kurz und verständlich in Alltagssprache. Achte besonders auf technische Begriffe, bürokratische Formulierungen und Wörter, die für Menschen ohne IT-Vorkenntnisse unklar sein könnten. Gib die Antwort als übersichtliche Tabelle mit drei Spalten aus: 1. Begriff oder Formulierung 2. Einfache Erklärung 3. Warum könnte das schwierig sein?
Überarbeite den angehängten Text abschnittsweise. Gehe so vor: 1. Nenne zuerst kurz, was am jeweiligen Abschnitt schwer verständlich ist. 2. Schreibe danach eine verständlichere Version des Abschnitts. 3. Achte darauf, dass die fachliche Aussage erhalten bleibt. 4. Verwende klare, einfache und sachliche Sprache. 5. Vermeide unnötige Fachbegriffe. Wenn ein Fachbegriff wichtig ist, erkläre ihn kurz. Die Zielgruppe sind normale Website-Besucherinnen und Website-Besucher ohne IT-Fachkenntnisse.
Erstelle auf Grundlage des angehängten Textes drei verschiedene Varianten: 1. Eine kurze Liste mit den wichtigsten Punkten 2. Eine klare Gliederung für eine Informationsseite 3. Fasse den angehängten Text für Menschen zusammen, die wenig technisches Vorwissen haben. Erkläre kurz, was Cookies sind, welche Arten von Cookies es gibt und warum manche Cookies für eine Website notwendig sind. Verwende einfache Sprache und vermeide unnötige Fachbegriffe. Wenn ein Fachbegriff wichtig ist, erkläre ihn kurz. Achte darauf, dass der Text sachlich korrekt bleibt. Formuliere klar, knapp und verständlich.
- Hat die KI den Text nur gekürzt oder wirklich verständlicher gemacht?
- Wurde etwas fachlich ungenau oder zu stark vereinfacht?
Aus Notizen brauchbare Texte erstellen
Aus knappen Stichpunkten entstehen mehrere Textformen für unterschiedliche Zwecke. Danach wird geprüft, ob die Texte schon veröffentlichungsreif sind.
Nutze die folgenden Notizen und erstelle daraus vier verschiedene Textformen: 1. einen kurzen Ankündigungstext für ein Kursprogramm 2. eine E-Mail an angemeldete Teilnehmende 3. eine Checkliste zur Vorbereitung auf das Seminar 4. einen kurzen Social-Media-Beitrag Notizen: Seminar am 12. Juli Thema: sichere Passwörter Zielgruppe: Anfänger Dauer: 2 Stunden, von 10:00 – 12:00 Uhr Anmeldung telefonisch unter 01234 12345678 bitte Laptop mitbringen Ort: VHS Raum 204 Ziel: selbst sichere Passwörter erstellen und Passwortmanager verstehen Achte darauf, dass jede Textform zum jeweiligen Zweck passt. Verwende klare, einfache und freundliche Sprache.
Prüfe die erstellten Texte kritisch. Beantworte diese Fragen: 1. Welche wichtigen Informationen sind klar enthalten? 2. Welche Informationen fehlen möglicherweise noch? 3. Wo könnte der Text für Anfängerinnen und Anfänger noch verständlicher werden? 4. Welche Formulierungen wirken besonders einladend? 5. Welche Textform eignet sich für welchen Zweck am besten? Gib danach konkrete Verbesserungsvorschläge.
Welche Informationen müsste man ergänzen, damit die Texte wirklich veröffentlichungsreif sind?
Audio-Transkription (Gemini)
Transkribiere die Audioaufnahme möglichst genau. Bereinige danach den Inhalt und erstelle daraus: 1. eine klare Aufgabenliste 2. mögliche Zuständigkeiten, falls genannt 3. Hinweise zu Terminen oder Zeitpunkten 4. offene Fragen oder unklare Punkte Erfinde keine fehlenden Informationen. Markiere Unsicherheiten deutlich.
Professionelles Lektorat mit KI
Ziel: KI nicht nur zur Korrektur, sondern als Lektoratsassistenz einsetzen: Text analysieren, Schwächen erkennen, Verbesserungsvorschläge einholen und gezielt überarbeiten lassen.
Hier geht es darum, den Text erst einmal prüfen zu lassen. Die KI soll nicht direkt alles umschreiben.
Analysiere den angehängten Artikel aus Sicht eines professionellen Lektorats. Prüfe bitte folgende Punkte: 1. Verständlichkeit 2. Aufbau und roter Faden 3. Zielgruppenansprache 4. Ton und Stil 5. Länge und Lesefluss 6. inhaltliche Schärfe 7. mögliche veraltete oder heute ungünstige Formulierungen Gib mir zuerst eine kurze Gesamteinschätzung. Danach liste konkrete Stärken und konkrete Verbesserungsvorschläge auf. Überarbeite den Text noch nicht.
Vertiefe deine Lektoratsanalyse. Erstelle eine Tabelle mit konkreten Verbesserungsvorschlägen zum angehängten Artikel. Die Tabelle soll diese Spalten enthalten: 1. Fundstelle oder Textproblem 2. Warum ist das problematisch? 3. Verbesserungsvorschlag 4. Priorität: niedrig, mittel oder hoch Achte besonders auf lange Sätze, unklare Übergänge, veraltete Formulierungen, unnötige Abschweifungen und Stellen, an denen der Text heute professioneller oder inklusiver formuliert werden könnte.
Jetzt kommt die eigentliche Überarbeitung.
Überarbeite den angehängten Artikel stilistisch und strukturell. Ziel: Der Text soll wie ein aktueller Fachblogartikel für Trainerinnen, Trainer und Kursleitende wirken. Bitte beachte: 1. Erhalte die persönliche Praxiserfahrung und die zentrale Aussage „Weniger ist mehr“. 2. Formuliere professioneller, klarer und zeitgemäßer. 3. Straffe lange Absätze. 4. Verbessere Übergänge und Zwischenüberschriften. 5. Entferne unnötige Abschweifungen. 6. Vermeide abwertende oder pauschalisierende Formulierungen über ältere Menschen. 7. Behalte einen verständnisvollen, praxisnahen Ton bei. Gib zuerst eine kurze Gliederung der neuen Fassung aus. Schreibe danach die überarbeitete Version.
Nach der Hauptüberarbeitung können Sie Varianten des Artikels erstellen. Das zeigt, wie stark Stil und Zielgruppe das Ergebnis verändern.
Überarbeite den Artikel als Fachblogartikel für Menschen, die in der Erwachsenenbildung arbeiten.
Der Text soll professionell, reflektiert und praxisnah klingen. Er soll konkrete didaktische Hinweise geben und die Erfahrungen aus dem ursprünglichen Artikel bewahren.
Erstelle aus dem Artikel einen LinkedIn-Beitrag für Trainerinnen und Trainer.
Der Beitrag soll kurz, pointiert und erfahrungsbasiert sein. Er soll zeigen, warum PC-Unterricht für ältere Menschen besondere didaktische Sensibilität braucht.
Erstelle aus dem Artikel eine übersichtliche Checkliste für Kursleitende.
Die Checkliste soll zeigen, worauf man beim PC-Unterricht mit älteren Anfängerinnen und Anfängern achten sollte. Formuliere praxisnah, klar und knapp.
Aktualisiere den Artikel inhaltlich vorsichtig auf heutige digitale Lernkontexte.
Berücksichtige, dass heute zusätzlich Themen wie Smartphone, Tablet, Online-Banking, Messenger, Videotelefonie, Datenschutz, Passwörter und KI-Anwendungen relevant sein können.
Erhalte aber den ursprünglichen Schwerpunkt: geduldige, verständliche und respektvolle Vermittlung digitaler Grundlagen.
Erstelle aus dem angehängten Artikel ein professionell gestaltetes Word-Dokument im .docx-Format. Verwende den ebenfalls angehängten Style Guide konsequent als Design- und Formatierungsgrundlage. Aufgabe: Überarbeite den Artikel nicht inhaltlich, sondern setze ihn als übersichtliches, gut lesbares Word-Dokument um. Achte auf eine klare Struktur, professionelle Typografie und eine Gestaltung, die zu einem Fachblogartikel oder Handout für Kursleitende passt. Bitte beachte besonders: 1. Übernimm Titel, Untertitel, Zwischenüberschriften und Fließtext aus dem Artikel. 2. Verwende die Formatvorgaben aus dem Style Guide: 3. Gestalte das Dokument übersichtlich, mit ausreichend Weißraum. Achte auf gute Lesbarkeit. 4. Setze zentrale Kernaussagen als hervorgehobene Zitat- oder Merkkästen um, sofern dies zum Style Guide passt. 5. Achte auf gute Lesbarkeit: keine überladenen Seiten, keine zu engen Absätze. 6. Verwende keine zusätzlichen Farben oder Schriftarten, die nicht im Style Guide vorgesehen sind. 7. Falls Tabellen, Checklisten oder Infoboxen sinnvoll sind, gestalte sie passend zum Style Guide. 8. Erstelle am Ende ein fertiges Word-Dokument zum Download. Ziel: Das Dokument soll wie ein professionelles, modernes Kursleitenden-Handout wirken und sich direkt weiterverwenden lassen.
Ein Erfahrungsbericht kann in ein didaktisches Szenario umgewandelt werden.
Erstelle aus dem erarbeiteten Artikel „Senioren am PC“ eine kurze Fallstudie für eine Schulung von Kursleitenden. Die Fallstudie soll folgende Struktur haben: 1. Ausgangssituation 2. Zentrale Herausforderung 3. Typische Probleme der Teilnehmenden 4. Aufgabe für die Kursleitenden 5. Reflexionsfragen Die Fallstudie soll maximal eine Seite lang sein. Formuliere klar, praxisnah und professionell. Erfinde keine neuen Fakten, sondern nutze nur Informationen aus dem Artikel.
Erstelle zusätzlich 3 mögliche Lösungsansätze zur Fallstudie. Die Lösungsansätze sollen sich direkt aus dem Artikel ableiten lassen und für Kursleitende praktisch umsetzbar sein.
Starter-Prompts für Kommunikationsaufgaben
Kommunikation gehört zu den häufigsten Anwendungsfällen für KI. KI kann bei E-Mails, Beschwerden, Gesprächsvorbereitung und schwierigen Alltagssituationen helfen, passende Formulierungen zu finden und unterschiedliche Tonlagen auszuprobieren. Testen Sie die folgenden Starter-Prompts und variieren Sie anschließend Zielgruppe, Tonfall oder Kontext. Vergleichen Sie die Ergebnisse verschiedener KI-Tools.
Schreibe eine kurze Nachricht an meinen Nachbarn. Sag ihm, dass seine Musik gestern Abend nach 22 Uhr zu laut war und ich schlafen musste. Erinnere ihn höflich an die Nachtruhe.
Schreibe die Nachricht an den Nachbarn nochmal neu. Wir verstehen uns eigentlich gut. Formuliere es locker, mit einer Prise Humor, nach dem Motto: „Geile Party, aber mein Wecker ist gnadenlos.“
Formuliere ein förmliches Schreiben an einen Nachbarn, den ich kaum kenne. Weise sachlich auf die Einhaltung der Hausordnung und die gesetzlichen Ruhezeiten hin.
Ein Kunde schreibt verärgert: „Ich warte jetzt seit drei Wochen auf meine Rechnung und habe bereits zweimal angerufen, ohne dass sich jemand gemeldet hat. Das ist absolut unprofessionell. Ich überlege, ob ich weiterhin mit Ihnen zusammenarbeiten möchte.“ Schreibe eine deeskalierende, professionelle Antwort-E-Mail. Entschuldige dich aufrichtig, erkläre kurz den Grund der Verzögerung (interner Systemwechsel) und nenne einen konkreten Lösungsschritt (Rechnung folgt bis morgen 12 Uhr). Ton: ruhig, verbindlich, kundenorientiert.
Ich habe morgen ein Gespräch mit einem Kunden, der mit einer Lieferung unzufrieden ist. Hilf mir bei der Vorbereitung: 1. Nenne die wichtigsten Gesprächsziele. 2. Welche Einwände oder Beschwerden sind wahrscheinlich? 3. Formuliere passende Antworten für eine ruhige und lösungsorientierte Reaktion. 4. Welche Formulierungen sollte ich vermeiden? 5. Erstelle zum Schluss einen kurzen Gesprächsleitfaden.
Wie verändern sich Wirkung, Höflichkeit und Konfliktpotenzial, wenn Sie denselben Sachverhalt in unterschiedlichen Tonlagen formulieren lassen? Welche Variante würden Sie in der Praxis tatsächlich verwenden?
Eigenarbeit: Kommunikationsaufgaben selbst entwickeln
Wählen Sie mindestens zwei Kommunikationssituationen aus der Liste aus. Entwickeln Sie selbst einen geeigneten Prompt. Nutzen Sie dabei die bisher kennengelernten Prompt-Techniken: Zero-Shot, One-Shot, Few-Shot und Meta-Prompting. Probieren Sie verschiedene Varianten aus und vergleichen Sie die Ergebnisse.
- Antwort auf eine Beschwerde formulieren
- Schwierige E-Mail schreiben
- Sachliches Feedback für einen Kollegen formulieren
- Besprechungsnotizen zusammenfassen
- Telefonleitfaden für ein Kundengespräch erstellen
- Nachricht an einen Vermieter verfassen
- Terminverschiebung höflich mitteilen
- Anfrage an eine Behörde formulieren
- Reklamation schreiben
- Dankesnachricht formulieren
- Facebook-Beitrag erstellen
- LinkedIn-Post formulieren
- Veranstaltung ankündigen
- Vereinsbeitrag schreiben
- Mitarbeitergespräch vorbereiten
- Kundengespräch üben
- Rollenspiel mit einem schwierigen Gesprächspartner durchführen
- Argumente für ein Gespräch sammeln
- Text für Kinder vereinfachen
- Text in Einfache Sprache übertragen
- Werbetext für ein Produkt schreiben
- Stellenanzeige erstellen
Bildanalysen
Bei Computer Vision geht es darum, Bilder, Screenshots, Diagramme oder Fotos durch KI auswerten zu lassen. Die Ergebnisse müssen geprüft werden, besonders wenn es um Orte, Pflanzen, Diagramme oder sensible Inhalte geht.
- Welche Pflanze wird hier dargestellt? (Bild-01.jpg)
- Wo wurde dieses Foto aufgenommen und was zeigt es? (Bild-02.jpg)
- Erkläre, was diese zwei Diagramme darstellen. (Bild-03.jpg)
Bilder vergleichen
Vergleiche die beiden Ansichten in Bild-07.jpg. Welche baulichen oder sonstigen Veränderungen lassen sich feststellen und was könnten die Ursachen dafür sein?
Text und Daten aus Fotos extrahieren
Hier ist ein abfotografiertes Avocado‑Rezept. Extrahiere den Text und präsentiere ihn in klassischer Rezept‑Form.
Extrahiere alle Posten aus den hochgeladenen Kassenbons und erstelle daraus eine strukturierte Tabelle. Gehe sorgfältig vor: 1. Erfasse pro Artikel möglichst genau: Kassenbon, Datum, Artikelname, Menge, Einzelpreis, Gesamtpreis und erkannte Kategorie. 2. Ordne jeden Artikel einer passenden Kategorie zu, zum Beispiel Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel, Gesundheit, Haushalt oder Sonstiges. 3. Markiere unklare oder schwer lesbare Angaben deutlich mit „unklar“ und erfinde keine fehlenden Informationen. 4. Berechne am Ende die Gesamtsumme pro Kategorie und die Gesamtsumme aller Kassenbons. 5. Gib zuerst eine kurze Zusammenfassung aus. 6. Erstelle anschließend eine Excel-Datei im .xlsx-Format mit mindestens zwei Tabellenblättern: - „Einzelposten“ mit allen erfassten Artikeln - „Summen nach Kategorie“ mit den berechneten Zwischensummen Stelle mir die Excel-Datei anschließend zum Download bereit.
Bildbeschreibungen und Design-Feedback
Erstelle hierzu einen kurzen Alt-Text.
Schreibe eine passende Instagram-Bildunterschrift.
Geeignet für Flyer, Folien, Webseiten oder Canva-Entwürfe.
Bewerte Lesbarkeit, Kontrast, Struktur und Zielgruppenwirkung.
Weitere Ideen für Computer Vision
Zum Beispiel Fehlermeldungen, Webseiten, App-Oberflächen, Einstellungen.
Sehr praxisnah: „Was sehe ich hier und was soll ich als Nächstes tun?“
Foto von Fahrplan, Preisliste, Öffnungszeiten oder Kursplan:
„Fasse die wichtigsten Informationen zusammen.“
Foto von Whiteboard, Flipchart oder Notizzettel:
„Übertrage das in eine geordnete Liste.“
Arbeitsplatz, Kabelsalat, Treppe, Küche oder Lagerraum:
„Welche möglichen Gefahren erkennst du?“
Bild hochladen und daraus Fragen erstellen lassen:
„Erstelle 5 Verständnisfragen zu diesem Diagramm/Bild.“
Foto von Geräten, Anschlüssen oder Verpackungen:
„Welche Unterschiede erkennst du?“
Wörtlich vs. natürlich übersetzen
Wörtlich korrekt ist nicht automatisch gut übersetzt. Diese Übung zeigt, wie stark Ton, Redewendungen und Zielgruppe die Qualität einer Übersetzung beeinflussen.
Übersetze den folgenden Text ins Englische. Erstelle zwei Versionen: 1. eine möglichst wörtliche Übersetzung 2. eine natürliche, idiomatische Übersetzung für englischsprachige Kursteilnehmende Erkläre anschließend kurz die wichtigsten Unterschiede. Text: Wir möchten Sie nicht ins kalte Wasser werfen: In diesem Kurs nehmen wir uns Zeit für die ersten Schritte am Computer. Sie müssen kein Technik-Ass sein und dürfen jederzeit nachfragen. Bringen Sie bitte Ihren Laptop mit, falls vorhanden. Falls nicht, sagen Sie uns kurz Bescheid.
Schlechte Übersetzung prüfen
Prüfe die folgende englische Übersetzung. Vergleiche sie mit dem deutschen Original und achte besonders auf: · wörtlich übersetzte Redewendungen · unnatürliche Formulierungen · Tonfall · Verständlichkeit für englischsprachige Kursteilnehmende Erkläre zuerst, was an der Übersetzung problematisch ist. Gib danach eine natürliche und stilgerechte englische Version aus. Original: Wir möchten Sie nicht ins kalte Wasser werfen: In diesem Kurs nehmen wir uns Zeit für die ersten Schritte am Computer. Sie müssen kein Technik-Ass sein und dürfen jederzeit nachfragen. Bringen Sie bitte Ihren Laptop mit, falls vorhanden. Falls nicht, sagen Sie uns kurz Bescheid. Schlechte Übersetzung: We do not want to throw you into the cold water: In this course we take time for the first steps at the computer. You do not have to be a technology ace and may ask at any time. Please bring your laptop, if existing. If not, give us briefly notice.
Dialog transkribieren und übersetzen (Gemini)
Diskussion über ein Interview zum Thema KI. Ausgangssprache: Englisch.
Transkribiere den Dialog genau und übersetzte ins Deutsche. Erstelle danach eine Auswertung mit: 1. kurzer Zusammenfassung 2. wichtigsten Aussagen der befragten Person 3. erkennbaren Themen oder Sorgen 4. möglichen Zitaten, die für einen Artikel oder eine Präsentation geeignet wären 5. unklaren oder schwer verständlichen Stellen 6. Verändere die Aussage nicht. Glätte nur leichte Versprecher, wenn der Sinn eindeutig bleibt.
Projekte als Wissensbasis nutzen
Projekte helfen dabei, wiederkehrende Aufgaben effizienter zu bearbeiten. Statt bei jeder Anfrage von vorne zu beginnen, können Anweisungen, Hintergrundinformationen, Dateien und Beispiele dauerhaft in einem Projekt gespeichert werden.
Die KI nutzt diese Informationen als Wissensbasis und kann dadurch konsistentere, passendere und oft qualitativ bessere Ergebnisse liefern. Projekte eignen sich beispielsweise für Schreibaufgaben, Recherche, Brainstorming, Übersetzungen oder die Arbeit mit festen Regeln und Vorgaben.
Im Unterricht lernen Sie anhand eines Praxisbeispiels, wie Projekte eingerichtet und genutzt werden können.
Übung: Texte in Leichte Sprache umwandeln
In dieser Übung nutzen Sie ein Projekt, um komplexe Texte in Leichte Sprache zu übertragen. Dabei arbeiten Sie mit einer Projektanweisung sowie einem Auszug aus dem Regelwerk für Leichte Sprache.
Ziel ist es, die Möglichkeiten von Projekten kennenzulernen und zu erleben, wie zusätzliche Informationen und Regeln die Qualität von KI-Ergebnissen beeinflussen können.
Die genaue Anleitung erfolgt im Unterricht.
Projektanweisung-Leichte-Sprache.docx
Regelwerk_NLS_Neuauflage-2022_Textauszug.md
Setzen Sie anschließend das Projekt „Brainstorming“ nach dem gleichen Prinzip um. Nutzen Sie die bereitgestellten Materialien, um ein eigenes Projekt anzulegen und auszuprobieren.
Die benötigten Dateien finden Sie ebenfalls im Ordner Projektbeispiele.
Workflows mit Prompt Chains
Projekte eignen sich nicht nur zur Bereitstellung von Wissen und Regeln. Sie können auch genutzt werden, um mehrstufige Arbeitsabläufe zu strukturieren. Dabei wird eine komplexe Aufgabe in mehrere aufeinander aufbauende Schritte unterteilt.
Dieses Vorgehen wird häufig als Prompt Chaining bezeichnet. Jeder Schritt baut auf dem Ergebnis des vorherigen Schrittes auf. Dadurch lassen sich Aufgaben oft kontrollierter und mit höherer Qualität bearbeiten.
In dieser Übung lernen Sie einen mehrstufigen Workflow kennen. Eine Pressemitteilung wird anhand vorgegebener Kriterien Schritt für Schritt analysiert, verbessert und überarbeitet.
Ziel ist es, den Unterschied zwischen einer einzelnen Anfrage und einem strukturierten KI-Workflow kennenzulernen.
Die genaue Anleitung erfolgt im Unterricht.
Bereit deine KI-Kompetenz auszubauen?
Ich freue mich auf Ihre Anfrage. Gerne entwickle ich ein Angebot, das zu Ihnen passt.
KI-Grundlagen-Schulungen, Tool-Schulungen, Use-Cases, Risiken, Regulierung, Herausforderungen